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Hinzugefügt am 12. April 2001

 


 

 

BEKANNTMACHUNG
Die unterhalb des Trennungsstrichs
auftauchende Auktion ist ohne Gebot
am 21. August 2000 geschlossen worden.
Zur Dokumentation bleibt sie im Internet.
KONSEQUENZEN
aus ihrem Ergebnis sind gezogen
bei http://www.sakalatantra.net.

6. September 2000
Dr. Dieter Schrapel


  AUKTION

Startpreis 1.000.000 $

Steigerungsstufe 100.000 $

Beginn 3. Juli 2000  12:00 Uhr - Ende 21. August 2000  24:00 Uhr

$$$  Vorzeitiger Abbruch der Auktion vorbehalten  $$$

Gebote an: cashmaster@web585.com

Gegenstand der Auktion ist mein Verfügungsrecht über die namengebende Widmung der mathematischen Funktion, die den sechsendigen Stern der Alchimisten und Tantristen, auch bekannt als Salomos Siegel und Davids Schild, mit dem Zahlenwert 585 hervorbringt. Die genannte, von mir wiedererfundene Funktion ergibt sich im Rahmen eines von mir wiedererfundenen Kalküls, der nicht Gegenstand der Auktion ist und der mir gelegentlich, wie ich meine, eine gut dotierte Ehrung wie die Fields-Medaille einbringen sollte.

Den Stern 585 und seine Funktion werde ich dem Gewinner der Auktion  - ohne Ansehen der Person - widmen und nach ihm benennen oder nach seinem Wunsch widmen und benennen, wenn nicht die Regierung der Bundesrepublik Deutschland bis zum Ende der Auktion von dem Sonderkaufrecht Gebrauch macht, das ich ihr bis dahin einräume.

Vorrangig vor der Vergabe durch Auktion bin ich bereit, vorzugsweise der Bundesregierung gegen die Zahlung von drei Millionen Deutschen Mark , Steuerfreiheit garantiert, das bezeichnete Widmungsrecht zu übertragen. Der Stern 585, den der jüdische Staat in seiner Flagge führt, könnte "Stern Israel" heißen und der mathematische Weg zu ihm "Funktion Israel".

Persönlich lehne ich es ab, mir wegen meiner Staatsangehörigkeit einen Anteil Kollektivschuld am grauenhaften Judenmord der Nazis zuweisen zu lassen, und nicht nur deswegen, weil ich als während des zweiten Weltkriegs geborener Deutscher keinen tatsächlichen Anteil an diesem Verbrechen haben konnte. Aus diesem Verbrechen schulde ich dem jüdischen Volke nichts.

Der real existierende deutsche Parteienstaat, in dem die Bürger nicht viel und die Parteien zuviel zu bestimmen haben, steht dagegen nicht nur in der Rechtsnachfolge jener Parteiendemokratie, die sich 1933 mit dem Ermächtigungsgesetz selbst abgeschafft hat, sondern strukturell auch in ihrer moralischen Schuldnachfolge.

Ich gebe der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2000 die historische Gelegenheit, dem jüdischen Volk einen Wert nationaler Identität zu bringen, der nur einmal gebracht werden kann, dann aber auch in Silber, Gold, Bronze, Stahl und Beton. Der Stern 585 und seine Funktion können nur einmal gewidmet werden. Da nach dem Wort einer deutschen Dichterin nichts so unwiederbringlich ist wie eine verpaßte Gelegenheit, lege ich der Bundesregierung nahe, mit der Annahme meines Kaufangebots nicht lange zu fackeln.

Den Kauf zu gleichen Bedingungen biete ich indessen auch der Regierung des Bundeslandes Hessen an, in dem ich acht Jahre lang Universitätslehrer für Altindische Philologie war, bis der reformatorische Rausschmiß von 400 Dozenten durch die Regierung Holger Börner, in der auch die FDP Verantwortung trug, dem 1978 ein Ende machte. Seit 22 Jahren war ich danach darauf angewiesen, meine Forschungsarbeit durch den Verbrauch meines Erbes zu finanzieren. Kürzlich erhielt ich die Mitteilung, aus meiner Dozententätigkeit werde mir eine Altersrente von monatlich 600 Mark zustehen.

Die Wiederentdeckung des Sterns 585 , seiner Funktion und des Grundkalküls liegt dreizehn Jahre zurück, ebenso die Verknüpfung des Grundkalküls mit einem seither bewährten linguistischen Kalkül, der unter anderem dazu beiträgt, in die Früh- und Vorgeschichte  der zivilisierten Menschheit vorzudringen und die alchimistische Tradition zu erschließen, die im wesentlichen ein über die Jahrtausende reichendes Informationssystem ist. Was ich davon noch an die Öffentlichkeit bringen kann, wird von den Lebensumständen abhängen, die mir ermöglicht werden.

Zur Finanzierung der drei Millionen Mark für die Geste der Bundesrepublik gegenüber dem jüdischen Volk schlage ich der Bundesregierung und insbesondere Sparmeister Hans Eichel vor, allerhand Millionen Mark mehr, schätzungsweise eine halbe Milliarde Mark, beim Bau des Lückenschlusses der Autobahn 44 zwischen Kassel und Eisenach einzusparen. Die inkompetente Entscheidung für ein gigantisches Verkehrshindernis, die inhumane, unökologische und unökonomische Monstrosität einer Autobahnspitzkehre bei Oetmannshausen, deren Talbrücke ein visionärer Bürgermeister schon in die Unterwelt verbannen wollte, sollte berichtigt werden zugunsten der vollständig durchgeplanten, um sechs Kilometer kürzeren Direktautobahn zwischen Waldkappel und Sontra.  

Dr. Dieter Schrapel

netmaster@alchimist.net

fellow of the Royal Asiatic Society

of Great Britain and Ireland

Ortsvorsteher von Oetmannshausen

Vorsitzender der Bürgerinitiative

A44 OHNE SPITZKEHRE OETMANNSHAUSEN e.V. --->

cashmaster@web585.com

GEBOTSVERLAUF

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GRATISZUGABE